Mein Autorenjahr 2025 und was ich daraus gelernt habe
Das neue Autorenjahr hat begonnen und ich hoffe, ihr seid alle gut reingekommen. Als gute Bloggerin *hust* schreibe ich natürlich auch einen Jahresrückblick und Neujahresaussichtspost. Also starten wir rein.
So war mein Autorenjahr 2025
Veröffentlichungen
Als ich für den Blogpost noch einmal meine Statistiken angeschaut habe, musste ich feststellen, dass mein Kopf auch noch eine Geschichte aus 2024 dem letzten Jahr zugeordnet hat: Racing Tea and Origami. Wirklich veröffentlicht habe ich genau zwei E-Books im letzten Jahr und zwar:
Highlights – Pinterest und Skoobe
Im März 2025 habe ich angefangen auf Pinterest zu posten und es passierten daraufhin zwei Dinge: Ich hatte Spaß daran und es gab eine direkte Auswirkung auf meine Verkaufszahlen. Da ich in der Zeit auch kein Social Media gemacht habe, kann ich es auch wirklich darauf zurückführen.
Außerdem wurden meine Bücher bei Skoobe ausgeliehen, was in der vorherigen Jahren nicht passiert war. Und zwischenzeitlich befand sich der erste Band von Das Erbe von morgen unter den Top 50 der Klassischen Science Fiction und Racing Tea and Origami unter den Top 100 bei Sport Romance. Vielen Dank dafür!
Hinterfragen des aktuellen Weges
2025 war mein Jahr mit den meisten Verkäufen und Ausleihen, was mich wahnsinnig gefreut hat. Dennoch habe ich weniger geschafft, als ich wollte.
Zum einen lag es daran, dass ich zeitweise mehr in meinem Brotjob gearbeitet habe als sonst. Das ist aber nicht als Jammern zu verstehen. Ich bin meiner Chefin extrem dankbar, dass ich die Möglichkeit habe so zu arbeiten, wie ich es derzeit mache. Sie hat auch nicht gefragt, ob ich einspringe, es kam von mir. Und ich würde es jederzeit wieder tun.
Was mich mehr zum Hinterfragen von meinem Weg gebracht hat, war, dass ich mich irgendwie unwohl gefühlt habe. Nicht mit meinen Geschichten. Es war mehr so ein Nebel, der sich in meinem Kopf festgesetzt habe und alles gräulich gemacht hat. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Es fühlte sich alles nicht richtig an.
Wer meine Autorentagebücher während des NaNoWriMos verfolgt hat, weiß, dass ein Kernproblem in Social Media lag und im November erreichte es seien Höhepunkt. Nicht weil ich in der Zeit besonders viel dort war, sondern weil ich eben nicht dort war. Ich habe geschrieben, mich allein darauf konzentriert und das hat mich gut getan. Bis zu dem Zeitpunkt dachte ich mir: Mich beeinflusst das gar nicht. Tatsächlich hat es das aber doch und auf eine sehr fiese Art und Weise. Es hat mich unterbewusst ausgebremst! Weil ich eben mitbekommen habe, dass ein falscher Satz aus dem Zusammenhang gerissen werden kann und dann wird pauschal verurteilt.
Ich möchte an der Stelle betonen, dass es nicht in der ganzen Buchbubble ist, aber es sind eben diese Dramen, die gepuscht werden, weil die Leute eben darauf reagieren. Sowohl bei der Verurteilung als auch bei der Verteidigung.
Fazit aus 2025
Weg mit Social Media! Ich habe mein TikTok gelöscht, auf Instagram habe ich alle Posts gelöscht und auch bei Threads schaue ich nur mal für fünf bis zehn Minuten pro Tag vorbei. Das reicht, um bei den Leuten, für die ich noch dort bin reinzuschauen. Es geht mir seit dem deutlich besser damit.
Mein Weg für 2026
Ich habe mich bewusst für „Weg“ und nicht für „Ziel“ entschieden. Denn mein Ziel ist in dem Fall der Weg selbst und wieder zufrieden damit zu sein.
YouTube, Pinterest und die Blogs
Ich bin selbst zu 95% auf YouTube und Pinterest unterwegs. Jetzt kann man natürlich streiten, ob es sich bei den beiden Plattformen nicht auch um Social Media handelt. Für mich sind beide eher Suchmaschinen bzw. Videoplattformen und kein klassisches Social Media. Der Algorhythmus ist anders als bei TikTok oder Instagram. Zwei Shorts habe ich bereits hochgeladen. Das erste Video folgt. Ich wollte es schon im letzten Jahr machen, aber es scheiterte an der Technik. Aber ich bin dran.
Mehr Kreatives – weniger Perfektionismus – mehr Ferra!
Wenn etwas 2025 zu kurz gekommen ist, dann war es das Zeichnen und ich finde das extrem schade. Ich zeichne gerne. Es entspannt mich. Und deswegen möchte ich es mit meinem Schreiben verbinden. Ich hatte schon hin und wieder Zeichnungen online gestellt, aber immer im Hinterkopf: Sind die Zeichnungen auch wirklich gut genug?
Und da kommen wir zum Punkt: weniger Perfektionismus. Das Internet ist voll von Zeichnungen und Bildern, die von Künstlern gemacht wurden, die schon extrem gute Skills haben. Und ich denke, dass es auch genau das ist, warum ich immer denke: „Ich bin noch nicht gut genug.“ Da ich mir sicher bin, dass ich nicht allein damit bin, will ich diesen Gedanken zurücklassen und mit meinen Zeichnungen etwas auf YouTube zu machen. Also mehr Kreativität und weniger Perfektionismus.
Es wird oft geraten, dass man pro Genre ein Pseudonym haben sollte. Auch darüber habe ich im letzten Jahr nachgedacht und nicht nur einmal. Aber ich habe mich dagegen entschieden. Außerdem habe ich während des NaNoWriMo gemerkt, wie sehr es mir Spaß macht Figuren zu schreiben, die etwas ungewöhnlich sind, liebevoll verrückt würde es wohl am besten beschreiben.
Ich möchte nachdenklich Geschichten schreiben, liebevoll Verrückte und dann auch mal total kitschige Liebesgeschichten. Kurz gesagt einfach das worauf ich in dem Moment Lust habe und ihr, tja ihr müsst das ausbaden 😉
Analoges Arbeiten
Das ist etwas, was ihr gar nicht so mitbekommen werdet und hat hauptsächlich den Hintergrund, dass meine Augen nicht glücklich sind, wenn ich viel am Bildschirm arbeite. Außerdem schreibe ich sehr gerne mit der Hand und irgendwie arbeitet mein Gehirn dann auch besser.
Das war es mit meinem Jahresabschluss und Vorsätze – sind das jetzt wirklich Vorsätze gewesen – für 2026. Wie sieht es bei euch aus? Was sind eure Erkenntnisse aus dem letzten Jahr?
