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CampNaNoWriMo Juli 2020

Ziel: 35000 Wörter oder Abschluss der Rohfassung von Nennt mich Miyamoto 2 // Erreicht

Zeitraum: 1.7. - 30.7.

Tag 5: 

Nachdem ich alles, was ich am ersten Tag geschrieben habe, noch einmal gelöscht hatte, weil ich absolut nicht damit zufrieden war, läuft es in den letzten Tagen ausgesprochen gut. Das ist unter anderem ein Verdienst des super Teams von @GerNaNoWriMo auf Twitter. Jeden Abend gibt es Wordsprints, die uns Teilnehmer zum Schreiben motivieren und da fällt es leicht, an die tägliche Wortzahl zu kommen. Was für mich noch neu ist, sind die verschiedenen Sichtweisen der Protagonisten, da ich im ersten Band, bis auf ein Kapitel, alles aus Nathaniels Sicht geschrieben habe. Aber es geht gut von der Hand und die Story formt sich in meinem Kopf aus.

Tag 15:

Irgendwann kommen sie bei jedem NaNoWriMo Event: Die Zweifel, weil ich einfach weiß, dass ich an dem, was ich schreibe noch sehr viel arbeiten muss. Dann kommt es zu einem Hänger und ich schreibe einen Tag nichts. Und schon bin ich im Rückstand. Aber das ist in Ordnung. Es ist einfach immer so. Nach all den Jahren, in denen ich jetzt schreibe, kann ich abschätzen, was an Rückstand noch aufholbar ist und wo es zu spät ist. Einen Tag oder auch zwei kann ich gut aufholen. Das ist mir heute auch gelungen und bei der Hälfte des Textes, fange ich jetzt an in den Showdown zu gehen. Ich bin sehr gespannt, ob der zweite Teil in der Rohfassung tatsächlich etwas kürzer wird, als der Erste.

Tag 26:

Ich bin mitten im Showdown und möchte nicht wissen, wie viel ich am Ende wirklich davon behalten. Gefühlt nichts. Die Rohfassung kann ich als ausführlichen Plot betrachten, aber mehr ist es auch nicht. Im Moment bin ich hin und hergerissen, ob ich mich auf die Überarbeitung freue. Auf der einen Seite kann ich dann endlich eine Geschichte darauf machen, die auch in sich schlüssig ist. Auf der anderen Seite habe ich Angst daran zu verzweifeln und nur noch ein Flickenwerk zu haben. Das Problem dabei ist: Das ist bei mir immer so. Zumindest habe ich einen guten Vorsprung rausgeschrieben und am liebsten würde ich schon heute alles beenden. Von der Story ist es gar nicht mehr so viel und wenn ich nicht noch arbeiten müsste, wäre das durchaus Realistisch. Aber der Brotjob möchte mich ausgeruht haben. 

2.8. Kleiner Abschlussbericht

Das Camp ist vorbei und ich habe auch den zweiten Teil von Nennt mich Miyamoto als Rohfassung auf der Festplatte liegen. Ich hatte zwischendrin ein paar Hänger, wenn ich nicht so recht wusste, wie ich weitermachen sollte, aber am Ende hat es dann doch geklappt und ich bin zufrieden. Jetzt geht es an die Überarbeitung (ja, davor habe ich Angst.)

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