Rückblick 2021 – Was ich dieses Jahr anders machen werde

Hallo zusammen!

Das Jahr war durchwachsen. Anders kann ich es kaum beschreiben ^^“

Übersicht:

Januar bis April – Spreng den Wordcount!

Ich schrieb wie wild. Die monatlichen Wortziele konnte ich spielend steigern. Der erste kleine Rückschlag war, dass ich das Cyberpunk Element aus Run jump and … (damals noch Port Cliff) streichen musste, weil meine Skills dafür einfach nicht reichten und die Charaktere einfach nicht in das Setting passten. Aber gut. Ich schrieb im CampNaNoWriMo im April zwei Rohfassung von je ca. 25.000 Wörter. Damit war ich zufrieden. Ich hatte Leben zwischen den Akkorden und Run jump and… als erste Fassung auf dem PC.

Mai und Juni – Zurück zum Anfang?

Mein Plan war in diesen beiden Monaten die Rohfassungen zu überarbeiten. Das war ein Anlauf gegen die Wand. Aber richtig! Ich habe zwar meine Texte auch früher überarbeitet, aber ich wollte es diesmal ganz besonders gut machen. Tja, was soll ich sagen. Mit der Einstellung habe ich mir hauptsächlich selbst im Weg gestanden. Ich brauchte beide Monate nur für Leben zwischen den Akkorden und am Ende machte ich eine Kurzgeschichte daraus. Ich kam dabei zu einem Schreibstil zurück, mit dem ich auch meine FanFiktion geschrieben hatte. Die gefallen mir bis heute und ich fragte mich eine längere Zeit warum. Ich schickte die Kurzgeschichte meinen Schreibmädels und sie sagten mir, dass dies das Beste sei, was ich je geschrieben habe.

August bis Oktober – Zeit für mich nehmen

Im August fand ich meinen Weg zum Zocken wieder und es tat gut mal etwas anderes im Kopf zu haben, als meine Texte. Ich hatte mich viel zu sehr unter Druck gesetzt. In den Monaten lernte ich wieder etwas loszulassen und – welch eine Überraschung – ich wurde viel entspannter beim Schreiben. Das heißt nicht, dass ich es weniger Ernst nehme, aber ich habe einen Ausgleich geschaffen. Nein. Ich erlaubte mir einen Ausgleich.

November – NaNoWriMo

Der November war kreativ! Ich schrieb erst die Rohfassung für VampirOma (der Titel ist ein Arbeitstitel und hat nur wenig mit dem Inhalt zu tun), dann den zweiten Teil von Run jump and … und den ersten Teil meiner Kurzgeschichtenreihe Heal the Game. Es tat gut, wieder einfach so drauflos zu schreiben. Außerdem war es eine gute Entscheidung den zweiten Teil zu schreiben, da ich so noch viele Sache in den ersten Part einfügen kann, die für Teil 2 wichtig sind.

Dezember – Zurück zur Überarbeitung

Ich ging sehr befreit in die Überarbeitung. Änderte viel. Plötzlich war die Angst weg, etwas zu löschen. Ich strich raus, schrieb neu und merkte wie viel besser die Geschichte von Run jump and … dadurch wurde. Zwischenzeitlich hatte ich schon überlegt sie aufzugeben, aber dafür waren mir die Charaktere zu sehr ans Herz gewachsen. Die Hälfte der Story habe ich im Dezember fertig bekommen.

Fazit:

Ich sehe das Jahr als Lehrjahr an. Denn ich habe viel über mich selbst gelernt. Ich habe gelernt loszulassen, auf mich selbst zu achten und verstanden, dass es nichts bringt mich für mein Ziel selbst kaputt zu machen, denn das habe ich besonders in der ersten Jahreshälfte getan. Ich habe meinen Schreibstil akzeptiert. Dazu werde ich wohl noch einmal einen eigenen Post schreiben. Das gleiche gilt auf für Social Media. Ich habe mich besonders auf Instagram bemüht regelmäßig etwas zu posten, aber ich durch diesen „Zwang“ verlor ich auch den Spaß daran. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon ewig auf Twitter bin und mich da im Moment einfach mehr zuhause fühle. Ich werde auch weiter etwas auf Insta machen, aber mir den Druck rausnehmen. Wenn ich poste, dann tue ich es, wenn nicht, dann eben nicht.

Wie ich 2022 arbeiten möchte:

Ich habe im letzten Jahr gelernt, wie viel Zeit ich für bestimmte Dinge brauche und teile meine Schreibzeit jetzt danach ein. Ich denke nicht mehr in Kapiteln, sondern in Szenen und so plane ich auch meine Schreibtage. Außerdem habe ich keine Angst mehr davor auch mal ganze Kapitel zu streichen.

Ich nehme mir Pausen, weil ich jetzt weiß wann und wie ich am produktivsten arbeiten kann. Lieber schreibe ich nur an 3-4 Tagen in der Woche und bekomme dann auch etwas hin, womit ich zufrieden bin als etliche Mal etwas auszubessern, weil ich einfach nicht mehr genug Akku dafür habe. Nach der Arbeit geht das nicht. Da kann ich aber sehr gut zeichnen, weil mich das runterbringt.

Was ich an Projekten geplant habe, könnt ihr rechts in der Spalte lesen. Rohfassungen werde ich während der CampNaNoWriMos (April und Juli) und im NaNoWriMo (November) schreiben. Die restliche Zeit werde ich mich auf die Überarbeitung konzentrieren.

Das war mein Rückblick und Vorschau für dieses Jahr. Ich weiß, ich bin ein bisschen Spät dran 😉 Was habt ihr geplant?