Autorenleben

Rückblick Januar – Viel gelernt

Hallo zusammen,

für den Januar hatte ich mir vorgenommen 15.000 Wörter für Port Cliff zu schreiben. Das habe ich sogar eine Woche eher erreicht und damit mein Schreibziel erfüllt.

An diesem Wochenende habe ich angefangen Charaktersteckbriefe für Port Cliff anzulegen. Ich weiß, dass viele Autor:innen das am Anfang machen oder bevor sie mit der Geschichte begonnen haben. Früher habe ich das auch versucht, aber ich hatte immer das Gefühl, dass die Charaktere dadurch sehr steif wirkten. Es fehlte mir die Dynamik, also lasse ich inzwischen meine Protas erst einmal sich selbst entwickeln. Während ich schrieb stellte ich auch fest, dass die Gruppe sehr viel mehr Tiefgang hat, als ich es bisher gedacht habe. Außerdem fügte ich noch ein paar Änderungen ein, um das Ganze noch etwas abzurunden.

Neben den Steckbriefen, baue ich jetzt auch an der Welt. Ja, auch das hätte ich vorher machen können, aber ich kenne mich und ich hätte ich viel zu sehr darin vertieft und wäre vom Hölzchen zum Stöckchen gekommen. Es wäre viel Arbeit gewesen, ich hätte wohl am Ende doch alles anders gemacht und es wäre auch viel auf dem Papier gewesen, was ich nicht gebraucht hätte. Deswegen kommt das erst jetzt.

Was ich beim Schreiben von Band 2, besonders in den letzten Kapitel stark bemerkt habe, dass manche Charaktere noch zu blass sind. Man erfährt zu wenig über sie oder sind teilweise auch überflüssig. Teils fehlen die Motive.

Das alles wird dazu führen, dass die zwei Überarbeitung noch einmal viel ändern wird. Ich bessere gerade den Plot aus und ich sehe wieviel Arbeit das wird, aber ich freue mich sehr darauf. Wirklich! Ich bin einfach ein Discovery Writer. Ich weiß so ungefähr wo ich hin möchte, den Weg entdecke ich aber erst, wenn ich direkt davor stehe. Mit dem Plotten fühle ich mich unwohl, das ist einfach nicht mein Ding. Egal wie oft ich es bisher versucht habe.

Wenn ich plotte macht mir das Schreiben danach keinen Spaß und das sollte für mich immer an erster Stelle stehen. Deswegen stört es mich auch nicht eine Geschichte mehrfach zu überarbeiten und dabei teilweise auch sehr große Teile neu zu schreiben. Ich teste so lange herum, bis es passt. So fühle ich mich wohl.

Wie macht ihr das? Plotten und Weltenbau vorher oder erst später?

Mein Ziel für den Februar sind 20.000 Wörter für Port Cliff (überarbeiten, sowie neu schreiben) und den Weltenbau abschließen.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.