Autorenleben

Puffer lassen – Meine Jahresplanung

Hallo zusammen,

den Versuch mein Autorenleben zu planen, habe ich schon mehr als einmal unternommen. Jedes Mal habe ich fröhlich Listen erstellt und mir dabei viel zu viel zugemutet. Ich weiß, dass ich viel Text in einer kurzen Zeit schreiben kann, das Problem dabei ist: Das Leben darf nicht dazwischen kommen und das tut es leider zu gern. Die Ziele waren dabei überhaupt nicht machbar, wenn ich denn noch schlafen, essen oder atmen wollte.
Diesmal habe ich versucht es anders anzugehen. In einem Wikipedia Artikel (leider weiß ich nicht mehr, welcher es war …) habe ich eine Auflistung der Ziele einer Weltraummission gelesen, die ich so gut fand, dass ich sie für mich anpasste.
Ich habe jetzt 3 Prioritäten: Höchste, Hohe und Wünschenswert.
In der höchsten Priorität ist der Abschluss der Port Cliff Reihe. Also so weit, dass es bereit für die Veröffentlichung ist. Benzin im Blut – Gegen alle Vorurteile hat eine Hohe Priorität und Wünschenswert ist meine FanFiktion bis zu einem bestimmten Punkt der Geschichte zu schreiben, sowie noch eine andere Geschichte von Benzin im Blut abtippen, die bisher nur handschriftlich fertig ist.
Dann habe ich angefangen nach den Prioritäten mein Jahr nach Monaten aufzuteilen und jetzt kommen wir zu den Puffern, die ich mir eingebaut habe. Zuerst habe ich die Zeit geplant, die ich für Port Cliff brauche. Band 1 ist in Betafassung fertig, Band 2 ist in Arbeit, Band 3 wird, darauf aufbauend, geplant. Ich weiß, dass ich den zweiten Teil bis Ende Januar schaffen kann, aber ich habe mir einen Monat Puffer gegeben. Ebenfalls wie für das Schreiben von Teil drei. Wenn ich schneller bin, ist das super. Wenn nicht, dann ist es auch gut.
Anschließend habe ich die anderen Projekte darum herum geplant, sodass es am Ende des Jahres aufgehen sollte. Bin ich mit einer Sache eher fertig, als ich es vorgesehen hatte, dann schiebt sich der Rest einfach nach Vorne.
Für die Monate setze ich mir immer am Anfang ein Wortziel. Für Januar sind das 15.000 Wörter und damit ca. 3500 in der Woche. Das ist eine Menge, die ich gut schaffen kann. Ist es mehr, wird es aber auch nicht auf den nächsten Monate angerechnet 😉 Dazu habe ich einen Zettel mit einem Balken, bei dem ich immer ein Kästchen für 250 Wörter ausmale. Ihr glaubt gar nicht, was das für eine schönes Gefühl ist, wenn sich der Balken füllt. Das Wortziel lege ich für eine Geschichte fest und gilt nur für das schreiben. Das Überarbeiten werde ich dann in Seiten aufteilen.

Habt ihr auch einen Jahresplan? Lasst ihr euch Puffer oder braucht ihr den Druck?

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